Bergung eines abgestürzten Flugzeugs in Gottrupel

Eckernförde. Am Sonntagabend, den 06. Oktober 2013 rückten nach der Alarmierung gegen 17:00 Uhr 10 Männer des THW Eckernförde in Richtung Flensburg aus. Ein zweisitziges Ultraleichtflugzeug vom Typ Breezer war kurz nach dem Start aus bislang ungeklärter Ursache in der Nähe des Flugplatzes Schäferhaus abgestürzt. Der Aufprall in der Ansiedlung Gottrupel (Handewitt) in unmittelbarer Nähe der vielbefahrenen Bundesstraße 199 war so stark, dass beide Insassen vermutlich sofort tot waren.

Das Leichtflugzeug nach dem Absturz

Die Bergung der Toten und der Maschine des in einem kleinen Wäldchen kopfüber liegenden Fliegers stellte sich als kritisch heraus. Diese Leichtflugzeuge verfügen über ein Rettungssystem mit einer Sprengkapsel. Diese Kapsel hätte bei der Bergung mit der Kraft einer kleinen Handgranate detonieren können. Der Kampfmittelräumdienst musste zunächst eine kontrollierte Sprengung vornehmen, erst dann konnten die Toten vom THW Flensburg geborgen werden. Die Maschine wurde danach vom Eckernförder Ladebordkran aufgenommen und in den Hangar des Flugplatzes Schäferhaus verbracht. Hier wird das Flugzeugwrack von Kriminalpolizei und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) untersucht um die Ursache des Unglücks klären zu können.
Bei den Verunglückten handelt es sich um den 53-jährigen Piloten und eine 46-jährige Frau.


  • Das Leichtflugzeug nach dem Absturz

  • Trauriges Ende eines sonntäglichen Ausflugs

  • Im Hangar vom Flugplatz Schäferhaus

  • Das THW Eckernförde beim Kranen an der Unfallstelle

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