Rieseby, 20.02.2021, von StS,

Gefährliche Baumfällaktion in Sönderby beschäftigt 40 Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr

Zu einer Amtshilfeleistung der Freiwilligen Feuerwehr Rieseby/Zimmert wurden am Freitag, 19.02.21 die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk (THW), Ortsverband Eckernförde und der angeschlossene THW-Stützpunkt Louisenlund gerufen. Eine bei Baumfällarbeiten zu fällende Pappel, die bereits angesägt durch ein Seil mit einem Pkw verbunden war, drohte auf ein angrenzendes Wohnhaus oder je nach Fallrichtung auf ein Buswartehäuschen und einen daneben befindlichen Stromverteiler zu stürzen.

Mit einem Pkw sollte die große Pappel in die richtige Fallrichtung gezogen werden

Wohnhaus, Bushaltestelle und Stromverteiler hätten zerstört werden können

Als die Baumfäller erkannten, dass die ca. 25 bis 30 Meter hohe und bereits angesägte Pappel nicht ausreichend kontrolliert fallen könnte, alarmierten sie die Feuerwehr Rieseby-Zimmert.

Eine Stunde lang versuchte die Feuerwehr mit ihren Mitteln den Baum sicher zu Boden zu bringen.

Um 19:47 Uhr entschied die örtliche Einsatzleitung das Technische Hilfswerk um Unterstützung im Rahmen der Amtshilfe anzufordern.

Ein Mitarbeiter des Stromversorgers der Gemeinde leitete den Strom aus dem gefährdeten Verteilerhaus um. So wäre Versorgung der Bevölkerung mit Strom bei einer Zerstörung des Verteilers gesichert gewesen.

Der Gerätekraftwagen Louisenlund setzte die Stahlseile der Seilwinde an das Sicherungsseil des Pkw`s an. Das Stahlseil des Eckernförder Fahrzeugs wurden in Fallrichtung angelegt.
Durch vorsichtiges Nachlassen der Sicherung und Entlastung des zuvor mit dem Pkw verbundenen Seiles sowie mit kräftigem Zug auf der Gegenseite konnte die Pappel kontrolliert fallen.

Gegen 23:30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.  Im Einsatz waren 18 THW Einsatzkräfte plus Polizei und Feuerwehren.


  • Mit einem Pkw sollte die große Pappel in die richtige Fallrichtung gezogen werden

  • Wohnhaus, Bushaltestelle und Stromverteiler hätten zerstört werden können

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