Waabs, 04.04.2021, von StS,

Seenotfall oder Schabernack? THW Eckernförde unterstützt Suche auf der Ostsee

In den späten Abendstunden des 03. April 2021 wurde die Fachgruppe "Wassergefahren" gegen 22:45 Uhr zu einem vermeintlichen Seenotunfall im Bereich Damp und Waabser Bucht alarmiert. Mit zwei Mehrzweckarbeitsbooten (MzAB) unterstützte das Technische Hilfswerk die umfangreiche Suche nach auf See verunfallten Personen.

Die Leitstelle der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen, über die Notfälle auf See koordiniert werden, hatte von einem Seenotunfall Kenntnis erhalten. Mehrere Seenotsignale in Form von Leuchtraketen wurden von Land gesichtet und gemeldet. Die für solche Notfälle festgelegte Rettungskette nahm ihre Arbeit auf und die Suche auf See wurde gestartet.

Die Feuerwehr Damp erstellte eine Führungsstelle von der aus verschiedene Strandabschnitte von den Booten der Feuerwehren und des THW abgesucht wurden. Die Suche galt einem verunfallten Boot sowie in erster Linie der Besatzung. Der nachtflugfähige Rettungshubschrauber Christoph 42 unterstütze aus der Luft die Suchaktion. Die Boote der DGzRS hatten den Auftrag die Küstenlinie abzusuchen.

Nach ca. 4 Stunden Suche wurde der Einsatz abgebrochen, da keine weiteren Hinweise auf einen tatsächlichen Seenotunfall vorlagen.

Im Einsatz:

Feuerwehr Waabs: TLF 16/24 Trp, LF 10, MTW

Feuerwehr Damp

Feuerwehr Kosel mit RTB

THW Eckernförde

(Fachberater u. Fachgruppe Wassergefahren) mit zwei MzAB

Polizei Neumünster und Rendsburg-Eckernförde

Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH

DRK mit RTW, NAW, OrgLeiter Rettungsdienst

DRF Luftrettung

(Christoph 42)

Die Seenotretter – DGzRS

BW Flottenkommando Glücksburg (in Bereitschaft


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