Osdorf, 19.10.2020, von Mike Maehlmann

Vollalarm für das THW Eckernförde! Brand auf Gut Borghorst (Gemeinde Osdorf)

Der Ortsverband Eckernförde des Technischen Hilfswerk (THW) im Einsatz mit den Feuerwehren bei Brand einer Reetdachkate.

THW-Eckernförde im Einsatz auf dem Gut Borghorst (Osdorf)

THW-Eckernförde im Einsatz auf dem Gut Borghorst (Osdorf)

Am Montag, den 19.10.2020 wurde der Fachberater des THW Eckernförde durch den Einsatzleiter der Feuerwehr und durch die Leitstelle Mitte zu einem Brand in Osdorf gerufen.

Eine bewohnte Reetdachkate auf dem Gelände von Gut Borghorst war in Brand geraten.

Die Feuerwehr aus Osdorf bekämpfte ab ca. 14:00 Uhr mit Unterstützung der freiwilligen Wehren aus Noer , Rathmannsdorf, Gettorf, Felm und Eckernförde (inkl. Drehleiterfahrzeug) den Brand. Die  Berufsfeuerwehr der Stadt Kiel unterstützte mit einem Drehleiterfahrzeug. Der Kreisfeuerwehrverband setzte bei dem Einsatz die Technische Einsatzleitung und den Kreisbrandmeister ein.
Die Landespolizei unterstützte die Maßnahmen. 
Ebenso war der Rettungsdienst der Kooperation RKiSH zur Stelle.
Im Laufe des Nachmittages wurde deutlich, das die Brandbekämpfungsmaßnahmen auch in der Dunkelheit fortgesetzt werden müssen.
Das Reetdach musste vom Baukörper des Hauses entfernt werden um alle Glutnester zu erreichen und abzulöschen.
Daher wurde um 18:45 Uhr Alarm für das THW Eckernförde ausgelöst.
Neben dem Fachberater waren der Zugtrupp, die Bergungsgruppe, die Fachgruppe Notinstandsetzung sowie die Fachgruppe Wassergefahren mit dem Ladekran im Einsatz.
Der Fokus der THW-Unterstützung bestand darin, die Einsatzstelle mit 2 Lichtmasten so auszuleuchten, das die Feuerwehren die Brandbekämpfung trotz Dunkelheit sicher und erfolgreich an allen Punkten des Gebäudes fortsetzen konnten.

Ebenso war es mit dem Greifer des Krans möglich, mit dem Abtragen des Reetdaches und Teilen der Dachkonstruktion zu beginnen.
Mit dem hydraulisch steuerbaren "Polyp"-Greifer am LKW-Ladekran der Fachgruppe Wassergefahren wurde schrittweise um das Haus herum begonnen zunächst das Reetdach-Material, Teile der Dachkonstruktion wie auch andere, noch schwelende Gegenstände aus dem Obergeschoss zu entfernen.
Die Feuerwehr löschte diese Materialien dann am Boden endgültig.

Dabei arbeiteten die Feuerwehren und THW unter schwerem Atemschutz Hand in Hand im Sinne der Initiative "Feuerwerk".

Gegen 01:30 Uhr in der Nacht konnten die aktiven Arbeiten am komplett zerstörten Haus für das THW beendet werden.

Die Einheiten kehrten zurück in die Unterkunft und stellten die Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Material für kommende Einsätze wieder her.
Insgesamt waren mehr als 130 Einsatzkräfte im Einsatz.
Erfreulicherweise gab es keine Personenschäden durch den Brand.

Text: Mike Mählmann

Bilder: Michael Marszalek, Patrick Barth und Mike Mählmann


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