windeby,

Gemeinsame Sprengübungen der THW-Ortsverbände Schleswig und Eckernförde

Zu einer gemeinsamen Übung auf dem Standortübungsplatz der Bundeswehr "Christianshöhe" in Windeby, lud am 10. Oktober 2020 die THW-Fachgruppe "Sprengen" aus Schleswig einige Kameraden aus dem benachbarten Ortsverband Eckernförde zur aktiven Teilnahme ein.

Die Übungsteilnehmer mit außen rechts, Gruppenführer Martin Abraham

Die Fachgruppe Sprengen (FGr Sp) unterstützt Einsätze und beseitigt Gefahren mit Hilfe von Sprengungen.

Keine ungefährlichen Einsätze, wie der Gruppenführer, Martin Abraham und Truppführer, Jan Nicolaisen, zu Beginn der Übung berichteten.

Mit regelmäßigen Übungen im Umgang mit Sprengstoff erhalten die Helfer/innen der Fachgruppe ihre erworbenen Sprengberechtigungen.

Vor Übungsbeginn wies Sicherheitsoffizier Krassowski von der Bundeswehr die THW-Übungsteilnehmer, insbesondere in die Sicherheitsregeln, ein.

Zunächst standen Gewöhnungssprengungen mit Schlagladungen an.

Diese wurden durchgeführt nachdem Absicherungsposten an drei unterschiedlichen Standorten auf dem Bundeswehrgelände ihre Position eingenommen hatten. 
Grund für diese Absicherung ist die Tatsache, dass sich häufig Unbefugte trotz hoher Umzäumung und aufgestellter Warnschilder auf Übungsplätzen wie diesem bewegen.

Hierbei unterstützten die Fachgruppe "Räumen" aus Schleswig und auch die Gäste vom Ortsverband Eckernförde die Sprengexperten.

Aktiv beteiligte sich Alexander Rüß, stellvertretender Stadtwehrführer aus Eckernförde, an der Übung.

Die Sprengberechtigten erhielten im Übungsverlauf die jährlich stattfindende Belehrungen, eine Vertiefung im Funkverkehr und alle Teilnehmer bekamen die Gelegenheit es im wörtlichen Sinne "einmal richtig krachen zu lassen".

Gegen 17:00 Uhr wurde die Übung beendet. Die THW-Kräfte aus Eckernförde, die erstmalig an einer solchen Übung teilnahmen, bekundeten ihr hohes Interesse an der Arbeit der Fachgruppe aus Schleswig und boten ihre Unterstützung bei weiteren Übungen und Einsätzen an.

Gemeinsam dankten die THW-Kräfte dem Sicherheitsoffizier der Bundeswehr, der den gesamten Übungsverlauf umsichtig beobachtete. Als kleines Dankeschön heftete Martin Abraham ihm einen blauen THW-Aufnäher auf seinen im Flecktarn gehaltenen Tarnanzug.


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